Haus LIA

Inklusion funktioniert nur mit vielen Perspektiven

Inklusion scheitert im Alltag selten am guten Willen. Sie scheitert an Zeit, Budget und dem Gefühl, das alles alleine stemmen zu müssen. Wer soll als Fitness-Studio eine Gebärdensprachdolmetschung organisieren? Wer als Boutique wissen, welche assistiven Technologien wirklich helfen? Wer als Friseur einschätzen können, wie Kommunikation ohne Barrieren funktioniert?

Wer gehört dazu?

Das Wirkungsteam besteht aus:

  • Menschen mit Behinderung

  • Fachleuten aus Inklusionsarbeit, Bildung, Verwaltung, Kultur und Design

  • Personen mit praktischer Erfahrung in Barriereabbau und Teilhabe

  • Vertretungen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technik

Was sie verbindet: die gemeinsame Überzeugung, dass Inklusion mehr ist als ein Ziel – sie ist ein Weg.

Was macht das Wirkungsteam?

Das Team berät kontinuierlich bei Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Hauses:

  • Gibt Rückmeldung zu Raumkonzepten, Technik und Kommunikation

  • Entwickelt praktikable Lösungen für unterschiedliche Bedarfe

  • Begleitet Schulungen, Projekte und Veranstaltungen

  • Bringt neue Impulse ein – aus der Praxis, für die Praxis

Dabei geht es nicht um eine „richtige“ Lösung – sondern um tragfähige Kompromisse, die viele mitnehmen.

Unterstützt wird, was gebraucht wird

Für die Arbeit im Wirkungsteam sind Unterstützungsleistungen selbstverständlich – etwa Laut- und Gebärdensprachdolmetschung, Leichte Sprache oder persönliche Assistenz. Auch bei Veranstaltungen im Haus kann das Wirkungsteam eingebunden werden – zum Beispiel bei Gesprächen im Supermarkt oder in der Beratung.

Ein fester Bestandteil des Hauses

Das Wirkungsteam ist kein Beirat am Rand, sondern Teil des Kerns. Es hilft, Inklusion lebendig, ehrlich und alltagstauglich umzusetzen. Schritt für Schritt – und gemeinsam.