Stellen Sie sich einen Ort vor, an dem eine Bank gemeinsam mit Senioren herausfindet, warum digitale Angebote so oft nicht ankommen. Wo ein Supermarkt lernt, wie seine Filiale wirklich für alle funktioniert – und dieses Wissen in alle anderen Filialen mitnimmt. Wo ein Museum von Anfang an mit Menschen unterschiedlicher Bedarfe zusammenarbeitet, um eine Ausstellung gemeinsam zugänglich zu gestalten.
Das ist Haus LIA. Lernen aus echten Begegnungen. Inklusion im Alltag. Austausch auf Augenhöhe – zwischen den unterschiedlichsten Bereichen wie Wirtschaft, Verwaltung, Gesundheit, Kultur und Gemeinnützigkeit.
Systeme müssen sich dem Menschen anpassen – nicht umgekehrt. Im Haus LIA passiert genau das.
Ob Unternehmen, Verwaltung, Bildung, Kultur oder Zivilgesellschaft: Haus LIA lebt vom Mitgestalten.
Mieten Sie mit. Vermieten Sie an uns. Fördern Sie uns. Nutzen Sie LIA. Oder tragen Sie die Idee weiter.
Gemeinsam entwickeln wir ein Leuchtturmprojekt für Berlin – aus allen Richtungen, von Anfang an.
Was Haus LIA besonders macht: Alle im Haus teilen sich das LIA-Wirkungsteam – das Herzstück des Hauses, betrieben von KOPF, HAND und FUSS.
Gebärdensprachdolmetschung, assistive Technologien, Peer-Beratung durch Menschen mit eigener Behinderungserfahrung – geteilt von allen, bezahlbar für jeden. Dazu Workshops und Austauschformate, die das Nebeneinander zu einem echten Miteinander machen.
Statt dass jeder für sich allein Inklusion organisiert – teilen sich alle die Kosten und alle den Nutzen.
Unter einem Dach: ein Supermarkt, eine Drogerie, ein Fitnessstudio, ein Friseur, ein Arztzentrum, ein Bürgeramt, ein Familienservice – und dazu Beratung, Bildung und Kultur. Jeder mit eigener Fläche, eigenem Angebot, eigenem Publikum.
Was sie verbindet: Sie alle wollen wissen, wie ihre Angebote für noch mehr Menschen funktionieren. Und genau das finden sie hier heraus – im täglichen Betrieb, Tür an Tür.
Wer mit dabei ist?
Unser Zeit- und Meilensteinplan zeigt, wie aus einer Idee ein Ort wird, der bewegt – durchdacht, machbar und offen für Entwicklung.
Was passiert wann? Und wie wird aus Vision Wirklichkeit?
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Jede Organisation, jedes Unternehmen, jede Initiative mietet ihre eigene Fläche – zu einem Mietzins, der zu ihr passt. Ein Supermarkt zahlt anders als ein gemeinnütziger Verein. Das ist gewollt: Haus LIA lebt von der Mischung, nicht vom maximalen Gewinn pro Quadratmeter.
Was alle verbindet: ein kleiner Inklusionsaufschlag auf jede Fläche. Dieser finanziert das LIA-Wirkungsteam – und damit alles, was das Haus erst zu dem macht, was es ist.
Ein Modell, das trägt – finanziell und menschlich. Wie genau das funktioniert?
Wer im Haus LIA mitmacht, bekommt mehr als einen Raum.
Ein Supermarkt lernt, wie seine Filialen für mehr Menschen funktionieren. Eine Bank entdeckt, warum ihre digitalen Angebote ältere Kundinnen und Kunden verlieren. Und die Menschen, die ins Haus kommen, bleiben länger als geplant – weil sie ins Gespräch kommen, wiederkehren, sich wohlfühlen.
Haus LIA ist kein Einkaufszentrum und kein Amt. Es ist ein Ort, an dem man sich aufhält. Ein Wohnzimmer für das Quartier.
Dazu stellt das LIA-Wirkungsteam bereit, was alle brauchen: Gebärdensprachdolmetscher, assistive Technologien, Peer-Beratung – gemeinsam genutzt, gemeinsam getragen.
Ob finanzieller Beitrag oder konkrete Unterstützung – wir freuen uns über Partnerinnen und Partner, die Haus LIA mit uns realisieren. Jeder Beitrag bringt uns einem Ort näher, an dem Teilhabe wirklich gelebt wird.
Neugierig, was gebraucht wird und wie Sie helfen können? Wir freuen uns, wenn Sie reinschauen.